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23.08.2018 08:13 Alter: 28 Tage

TTC unterliegt zum Auftakt knapp mit 3:2

Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell hat den Auftakt in die neue Tischtennis-Saison verloren. Im Knaller-Duell bei Borussia Düsseldorf unterlag der TTC mit 2:3. Somit kam auch gleich der neue Modus zum Einsatz, denn das Doppel entscheidet ab sofort den fünften Satz. Hier unterlagen die Maberzeller Ruwen Filus und Tomislav Pucar den Düsseldorfern mit 1:3.

Mit erhobenem Haupt gingen die Maberzeller nach der Niederlage zum Saisonauftakt bei Borussia Düsseldorf aus der Halle, denn der TTC hat dem amtierenden deutschen Meister über dreieinhalb Stunden Paroli geboten. "Die Sensation lag in der Luft", sagte TTC-Vizepräsident Claus-Dieter Schad nach der Partie. Denn gleich im ersten Saisonspiel kam der neue Modus zum Einsatz, das Doppel entscheidet den fünften Satz.  "Wer das Doppel gesehen hat, der sieht, dass wir ein gutes Doppel gespielt haben", so Schad. Allerdings hatten es die Maberzeller Ruwen Filus und Neuzugang Tomislav Pucar gleich mit einer Hausnummer zu tun, denn mit Kristian Karlsson und Anton Källberg standen den beiden das schwedische Doppel aus der Nationalmannschaft gegenüber. "Ruwen Filus und Tomislav Pucar haben zusammen noch nie ein Doppel gespielt", sieht Schad die Erfahrung als klaren Erfolgsgaranten auf Seiten der Borussia.

Schon der Auftakt in das Spiel begann vielversprechend, Ruwen Filus konnte Düsseldorfs Neuzugang Omar Assar nach fünf Sätzen mit 3:2 besiegen und die Maberzeller in Führung bringen. "Da haben wir geglaubt, dass es auf das Schlussdoppel hinauslaufen kann", sagte Schad. Die Hausherren drehten danach die Begegnung, Timo Boll schlug Wang Xi klar (3:0) und Neuzugang Tomislav Pucar unterlag in seinem ersten Einzel für seinen neuen Verein mit 1:3 gegen Karlsson.

"Pucar hat gezeigt, was er drauf hat. Vielleicht war er im ersten Spiel etwas verkrampft. Wir dürfen von ihm noch viel erwarten", war Schad zufrieden mit der Vorstellung des 22-Jährigen, dem die Anspannung in seinem ersten Bundesliga-Spiel für die Barockstädter anzumerken war. "Wir sind sehr zufrieden, trauern allerdings unserem Glück etwas hinterher", fällt das Schlussfazit von Claus-Dieter Schad aus.