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30.10.2018 16:13 Alter: 49 Tage

TTC mit Pflichtsieg gegen Jülich

Pflichtaufgabe erfüllt: Beim noch punktlosen Schlusslicht TTC indeland Jülich hat sich der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell keine Blöße gegeben, einen ungefährdeten 3:0-Auswärtssieg eingefahren und steht in der Tischtennis-Bundesliga nun wieder mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 8:8 da. Nach dem vierten Saisonsieg sind die Osthessen weiterhin in Schlagdistanz zu den Play-off-Plätzen.

„Das war die erwartet klare Sache, genau so hatten wir uns das vorgestellt“, freut sich Maberzells Präsident Stefan Frauenholz über den ungefährdeten Auswärtssieg beim Schlusslicht. „Das war eindeutig, Jülichs Mannschaft hat eigentlich kein Bundesliganiveau. Die werden vermutlich kein Spiel in der Saison gewinnen“, vermutet der TTC-Präsident, der allerdings betont: „Solche Spiele muss man auch erst mal gewinnen.“
Und das taten die Osthessen in souveräner Manier: Wang Xi bezwang den 22-jährigen Belgier Martin Allegro in drei Sätzen mit 11:5, 12:10, 11:4 und hatte nur im zweiten Durchgang etwas Probleme. Einzig der Belgier Robin Devos stellte Maberzells Abwehrass Ruwen Filus vor einige Probleme: Der 24-Jährige, der bis dato bei einer ausgeglichenen Einzelbilanz von 4:4 stand, gewann den ersten Durchgang mit 11:8 und kämpfte auch im zweiten Satz wacker, den konnte der 30-jährige Filus dann jedoch mit 13:11 für sich entscheiden. In den beiden folgenden Sätzen hatte Filus dann keinerlei Probleme mehr, gewann mit 11:4 und 11:6 und stellte auf 2:0 für die Osthessen. Den Sack zu machte dann Tomislav Pucar: Der 22-jährige Kroate hatte mit dem 21-jährigen Deutschen Dennis Klein keine Mühe, musste sich nur im zweiten Durchgang etwas strecken, der nach dem mit 11:6 gewonnenen ersten Satz erst in der Verlängerung mit 15:13 gewann. Im dritten Durchgang machte er mit 11:8 den Deckel auf die Partie und sorgte für zufriedene Gesichter bei den gut zehn mitgereisten Maberzeller Fans. „Wir haben jetzt ein ausgeglichenes Punktekonto und hoffen, dass wir das nächsten Sonntag gegen Bergneustadt wieder ins Positive umkehren können“, blickt Frauenholz bereits nach vorne.