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20.04.2017 14:07 Alter: 238 Tage

Finaleeeee !!! Vorverkauf fürs Finale läuft

In einem an Spannung kaum zu übertreffenden Play-Off Halbfinal Rückspiel hat der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell mit 3:1 gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen gewonnen. Mann des Abends war der einmal mehr überragende Ruwen Filus der mit zwei Einzelsiegen die Finalteilnahme perfekt machte.

Sensationell: Der Tischtennis-Bundesligist TTC Rhön Sprudel Fulda-Maberzell hat das Ticket für das Play-off-Finale in Frankfurt gelöst. Die Maberzeller schlugen die TTF Ochsenhausen vor 720 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Hubtex-Arena mit 3:1. Mann des Abends war Ruwen Filus, der seine beiden Spiele gewann und mitreißendes Tischtennis auf die Platte zauberte. Im Finale am 10. Juni trifft der TTC entweder auf Saarbrücken oder Düsseldorf.      
„Das war heute Weltklasse-Tischtennis“, frohlockte Maberzells Präsident Stefan Frauenholz nach dem Finaleinzug: „Wir sind in vier Jahren jetzt zum dritten Mal im Finale. Das zeigt ja schon, dass wir nicht viel falsch gemacht haben können.“ Auch Abwehrspezialist Filus, der am Samstagabend vor allem im vierten Spiel mit herausragendem Abwehrspiel begeisterte und das Publikum immer wieder von den Sitzen riss, war nach dem Sieg über Ochsenhausen überglücklich: „Wir sind sehr happy. Wir wollten heute gewinnen – egal wie. Das ist uns gelungen.“ Vor allem das letzte Spiel zwischen Filus und Simon Gauzy hatte es in sich: Der Franzose spielte immer wieder starke Angriffsbälle, Filus behielt die Ruhe und hielt viele schon verloren geglaubte Bälle im Spiel. Dank seiner fehlerfreien und engagierten Leistung bekam Filus immer wieder Szenenapplaus. Im ersten Spiel lieferte sich der Abwehrspezialist noch einen heißen Tanz mit Ochsenhausens Yuto Muramatsu. Filus entschied war den ersten Satz mit 11:9 für sich, dann allerdings schlug der Japaner zweimal zu und ging mit 2:1 in Führung. Im vierten Satz zeigte Filus Nerven und glich zum 2:2 aus. Auch den fünften Satz entschied der Rechtshänder für sich und brachte die Hausherren damit 1:0  in Führung. Das zweite Spiel bestritt Maberzells Wang Xi gegen Simon Gauzy und bezog gegen den Angriffsspieler eine 1:3-Niederlage. In den ersten beiden Sätzen lieferten sich die Kontrahenten noch ein Duell auf Augenhöhe, während Wang Xi in den Sätzen drei (4:11) und vier (5:11) klar den Kürzeren zog. „Bei Wang Xi lief es nicht optimal. Er ist mit den Taktikwechseln seines Gegners nicht zurechtgekommen und am Ende hat ihm das Selbstvertrauen gefehlt“, urteilte TTC-Coach Qing Yu Meng. Besser machte es Jonathan Groth, der zunächst gegen Hugo Calderano große Probleme hatte. Im ersten Satz lag der Däne zwischenzeitlich mit 6:2 hinten, doch dann drehte der Maberzeller Angriffsspieler auf und leitete mit präzisen Angriffsschlägen die Wende ein. Beim Stand von 10:8 verwandelte Groth gleich den ersten Satzball zur 1:0-Führung. Auch der zweite Satz ging an Groth, der dennoch nicht fehlerfrei spielte und teilweise einfache Bälle herschenkte. So ging der dritte Satz mit 11:6 an den Brasilianer und es wurde noch einmal spannend. In einem ganz engen vierten Satz blieb Groth cool und gewann schließlich mit 11:9. Und dann kam der große Auftritt des Ruwen Filus: Gegen Gauzy legte der Maberzeller los wie die Feuerwehr und machte kurzen Prozess. Nach einer zwischenzeitlichen 6:1-Führung gewann Filus den ersten Satz mit 11:3. Gauzy war zunächst völlig chancenlos, steigerte sich aber und versuchte, dem Abwehrspezialisten mit kraftvollen und sehr präzisen Angriffsschlägen Paroli zu bieten. Doch Filus war beweglich und hochkonzentriert. So gewann der Maberzeller auch die Sätze zwei (11:7) und drei (11:8) recht deutlich. „Ich habe eigentlich keine leichten Fehler gemacht. Viel besser geht es nicht“, war auch der Mann des Abends mit seiner Leistung zufrieden: „Dass es so eindeutig wird, hätte ich auch nicht gedacht.“ Coach Meng hatte ebenfalls nichts auszusetzten an der Leistung seines Vorzeigeschülers. Auf wen der TTC nun im Finale in Frankfurt trifft, steht noch nicht fest. Entweder die Maberzeller müssen gegen Seriensieger Düsseldorf um Deutschlands Nummer eins Timo Boll ran oder treffen auf Saarbrücken. „Unser Wunschgegner ist Saarbrücken. Aber wenn wir gegen Düsseldorf spielen, wollen wir die Überraschung schaffen“, kündigte Meng an. Auch Präsident Frauenholz ist optimistisch, dass es endlich etwas werden kann mit dem Deutschen Meistertitel: „Die Chance ist immer da und wir sind gerüstet.“ Der Ticketvorverkauf für das Finale am 10.Juni in der Frankfurter Fraport Arena ist bereits gestartet. Für die Fans gibt es wieder Karten im Fanblock der Kategorie 1. Der TTC wird ebenfalls einen Bus einsetzten. Die Karten für den Fanblock können sowohl mit als auch ohne Busticket über das Steuerbüro Frohnapfel erworben werden. (E-Mail: mosinski@stb-frohnapfel.de) Preise: Karte (Kategorie 1) im Fanblock ohne Bus : 25€ Karte (Kategorie 1) im Fanblock mit Bus: 40€ Der Bus wird am 10.06. um 9:00Uhr von der HUBTEX-Arena nach Frankfurt aufbrechen. Der TTC RhönSprudel freut sich auf Eure Unterstützung.