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11.01.2018 09:07 Alter: 193 Tage

TTC in Grünwettersbach gefordert

Die Winterpause für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell ist beendet: Am Sonntag (15 Uhr) gastieren die Osthessen in der Tischtennis-Bundesliga beim Tabellensiebten ASV Grünwettersbach und haben im Kampf um die Play-off-Plätze direkt die nächste ganz wichtige Begegnung vor der Brust.

„Das Hinspiel war ein ganz knappes, zumal damals Grünwettersbachs Nummer eins noch gefehlt hat“, erinnert sich TTC-Präsident Stefan Frauenholz an die Begegnung Anfang September zurück, die die Maberzeller nur knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnten. Mit dem 22-jährigen Japaner Masataka Morizono fehlte damals allerdings einer der besten Spieler der Liga, das stellt das gerade mal 50 Kilogramm schwere Leichtgewicht auch in dieser Saison wieder unter Beweis: Mit einer Bilanz von 9:2 liegt Morizono in der TTBL-Spielerrangliste aktuell auf Platz vier er musste sich bisher nur Ochsenhausens Simon Gauzy und Düsseldorfs Anton Köllberg geschlagen geben. „Wir müssen davon ausgehen, dass er mit dabei ist. Das macht es nochmal schwerer“, befürchtet Frauenholz. Denn auch der deutsche Nationalspieler Ricardo Walther ist in bestechender Form: Hinter der Nummer eins Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll auf Rang drei sowie Maberzells Abwehrass Ruwen Filus als 18. ist der 26-Jährige auf Position 27 viertbester Deutscher in der Weltrangliste. Und dass Walther gut gegen Abwehr spielen kann, bewies er im Hinspiel, als er seinen Doppelpartner Filus und Wang Xi besiegen konnte. „Wenn er das wieder schafft und Morizono einen Punkt holt, verlieren wir“, weiß nicht nur Frauenholz. Entsprechend gewarnt sind die Maberzeller vor dem Team aus dem Karlsruher Vorort, das mit 6:14 Punkten aktuell auf Rang sieben liegt. Für die Fuldaer hingegen, die mit 12:8 Zählern derzeit Sechster sind, gilt im Kampf um die Play-off-Plätze eigentlich: Verlieren verboten, denn von den fünf Teams, die um die drei verbleibenden Plätze hinter Spitzenreiter Düsseldorf kämpfen, schauen zwei in die Röhre. „Es ist so eng im Kampf um die Play-off-Plätze, da ist jedes Spiel wichtig“, betont Frauenholz, der einen heißen Tanz erwartet. Zumindest stimmen die Voraussetzungen nach zwei Siegen in Folge zum Jahresende: Ruwen Filus, Jonathan Groth und Wang Xi sind allesamt fit, Filus beispielsweise weilte schon direkt nach Neujahr bei einem Nationalmannschaftslehrgang in Düsseldorf und nahm am Donnerstag bei einem Turnier in Bad Homburg zu Gunsten der Kinderhilfe Organtransplantation gemeinsam mit Timo Boll, Bastian Steger und Patrick Franziska teil.