TTC RhönSprudel auf der Startbahn

Beim zur Gründung der "Startbahn" des Antoniusheims Fulda im Hernst 2011 veranstalteten Antriebswettbewerb ließ auch der TTC RhönSprudel sein sportliches Können aufblitzen. Die "Startbahn" führt Menschen mit geistiger Behinderung an das spätere Berufsleben heran und bestärkt sie in ihrer Berufswahl und - vorbereitung. Über 90 Schüler erhalten so maßgebliche unterstützung auf dem Weg in und während der Berufsausbildung und die Möglichkeit, eine eigene, solide und passende Lebensperspektive zu entwickeln.

Insgesamt 17 Gruppen nahmen am "Antriebswettbewerb", welcher in einem echten Zirkuszelt abgehalten wurde, teil, darunter auch der TTC RhönSprudel mit seinen Topspielern Robert Svensson und Qing Yu Meng. In der Enge der Mange zelebrierten die Tischtennis-Topspieler unter Beifall von gut 600 Zuschauern zahlreiche Kabinettsstückchen und unterstrichen so ihr ausgezeichnetes sportliches Talent.

 

 

Die leuchtenden Augen der jungen Heimbewohner waren den Spitzensportlern Lohn genug. Robert Svensson kommentierte seinen Auftritt im Nachhinein wie folgt: „Ein bisschen ungewohnt war das Rund der Tischtennismanege schon, spielen wir doch üblicherweise auf einem rechteckigen Center Court, aber es hat Spaß gemacht und wir sind gerne gekommen.“ Auch die Jury würdigte die Darbietung des TTC RhönSprudel mit dem dritten Platz und einem Besuch auf dem Minenjagdboot "Fulda". Der Präsident des TTC RhönSprudel, Stefan Frauenholz, zeigte sich von der Veranstaltung beeindruckt: "So etwas habe ich noch nie gesehen. Wir sind über die Auszeichnung sehr froh und bedanken uns für einen rundum gelungenen Abend."

 

 

Traudel Sorg, die Vorsitzende der St. Antonius Stiftung bedankte sich beim TTC mit den Worten: "Ihr ward das Highlight der Veranstaltung und seid ein Musterbeispiel von gelebtem Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten." Das Antoniusheim ist ein von Bürgern getragenes christlich-vinzentinisch geprägtes heilpädagogisches Zentrum für Menschen mit einer Lern- und/oder geistigen Behinderung von regionaler und überregionaler Bedeutung. Gegründet wurde es 1904 durch die Fuldaer Bürgerin Maria Rang als eine von Staat und Kirche unabhängige Bürgerstiftung.