Spannung pur, aber kein Happy End: TTC verliert dramatisches Auswärtsspiel
Spannung, Dramatik und pure Emotionen: Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell hat am Montagabend sein letztes Bundesliga-Auswärtsspiel des Jahres beim TTC Zugbrücke Grenzau bestritten. Trotz guter Ausgangslage - Fulda reiste als Tabellensechster zum Vorletzten - entwickelte sich die Partie zu einem hart umkämpften Duell. Die Gastgeber präsentierten sich ziemlich stark und Fulda musste in mehreren Sätzen einem Rückstand hinterherlaufen. Auch das Doppel brachte am Ende nicht die erhoffte Wende - und so musste sich der TTC mit 2:3 geschlagen geben.
Rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen sich das Match in der Halle an - und alle hatten gute Laune. Zurecht, denn die Partien konnten sich allesamt mehr als sehen lassen. Im ersten Einzel startete Lokalmatador Fanbo Meng stark, musste sich nach einem intensiven Fünf-Satz-Krimi jedoch knapp mit 2:3 gegen Yi-Hsin Feng geschlagen geben. Ruwen Filus sorgte anschließend für den Ausgleich: Mit einem souveränen 3:0 gegen Maciej Kubik brachte er seine Mannschaft zurück ins Rennen.
Doch dann folgte der nächste Schlag: Luka Mladenovic zeigte gegen Dimitrij "Dima" Ovtcharov eine starke Leistung und gewann ganz klar mit 3:0. Anschließend kämpfte sich Filus nach einem 0:2-Rückstand beeindruckend zurück, erzwang den Entscheidungssatz und gewann noch 3:2. Ovtcharov und Meng gaben im abschließenden Match noch einmal alles, doch Mladenovic und Allegro entschieden schließlich alle drei Sätze knapp für sich. Ein emotionaler, intensiver Abend - aber leider ohne das erhoffte Weihnachtsgeschenk.